Geschichte - Schützengesellschaft Hammerweg Weiden 1960 e.V.

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Information über die SG Hammerweg 1960 e.V.
Über die Umstände der Gründung und die bewegte Geschichte der Schützengesellschaft geben drei dicke Ordner der Vereinschronik Auskunft. Diese Chronik führten Berthold Kalkbrenner und ab 1969 - bis zu seinem Tode - Karl Feldkirchner.



Die Gründungsphase
Die Herren Max Lang, Hans Kamm und Georg Schmidt hatten den Willen am Hammerweg einen Schützenverein zu gründen.
Nach zwei erfolglosen Versuchen fand schließlich am 4. März 1960 eine erfolgreiche Gründungsversammlung statt.
17 Gründungsmitglieder hoben die Schützengesellschaft Hammerweg 1960 e. V. aus der Taufe. Eine Schießstätte konnte auf dem Gelände der Gaststätte Waldheim eingerichtet werden. Ein leer stehendes Gebäude wurde Dank des Arbeitseinsatzes der Mitglieder und der Unterstützung der Wirtin Frau Maria Gmeiner umgebaut und mit 6 Ständen ausgestattet. Die Gaststätte Waldheim blieb von 1960 bis zum Jahr 2009 Heimat der Schützengesellschaft Hammerweg.
Die Schießabende fanden von Anfang an den Freitagen statt. Die Aufzeichnungen berichteten neben dem jährlichen Königsschießen, von Vereinsmeisterschaften, Vergleichsschießen, Pokalschießen, Kirchweihschießen, Fernwettkämpfen, Gaumeisterschaften, Königsfeiern, Teilnahmen an Gauschützenbällen, Faschingsveranstaltungen und Vereinsausflügen.
Mit Schreiben vom 25. 04.1961 bestätigte der Stadtverband für Leibesübungen Weiden die Mitgliedschaft der SG Hammerweg 1960. Aus dem Jahr 1960 liegt auch die erste Mitgliedermeldung an den Bayerischen Sportschützenbund vor. “Der neue Tag“ berichtete am 03.11.1960 über die gute Entwicklung des neuen Schützenvereins am Hammerweg, insbesondere über die seit der Gründung verdoppelte Mitgliederzahl.


Das Vereinsleben

Bereits Anfang der 60ziger Jahre berichtet die Chronik von erfolgreichen Jungschützen. Mehrmals wurde das Schützenheim umgebaut und erweitert. So im Jahre 1966 eine Erweiterung auf 7 Stände. Das Jahr 1975 brachte eine große Baumaßnahme. Das alte Schützenheim wurde abgebrochen und mit von Maria Gmeiner gespendeten Material ein größeres Schützenheim mit 10 Ständen errichtet. Nach den Baumaßnahmen wurden jeweils Stadtmeisterschaften oder Gauschießen durchgeführt.1985 feierten wir unser 25jähriges Gründungsjubiläum. Während des Festgottesdienstes wurde unsere Vereinsfahne geweiht. Patenverein ist der Schützenverein Altenstadt e.V. Im Zusammenhang mit dem Jubiläum veranstalteten wir ein Jubiläumsschießen und das Gaukönigsschießen des Oberpfälzer Nordgaus. Zu diesem Zeitpunkt hatte die SG Hammerweg 250 Mitglieder.
Im Jahre 1987 wurden wir Opfer eines Einbruchs ins Schützenheim. Wir hatten einen Schaden von fast 4000 DM.
Ein Thema, über dass gerne gesprochen wird, sind die Vereinsausflüge. Diese begannen bereits in den 60ziger Jahren. Damals noch ziemlich bescheiden an den Fichtelsee. In den 70-iger Jahren fuhr man dann nach Österreich. Später auch nach Tschechien, nach Sachsen, in den Schwarzwald und an die Mosel.
Einen herben Einschnitt brachte die Kündigung unseres Schützenheims durch den neuen Eigentümer. Wir geben aber nicht auf. Unser Patenverein in Altenstadt hat uns herzlichst aufgenommen. Wir fühlen uns dort wohl. Trotzdem hoffen wir auf eine Lösung für uns am Hammerweg.
Zusammenfassend darf man feststellen, dass unsere Schützengesellschaft ohne den Mut und den Einsatz vieler
Menschen nicht Bestand gehabt hätte. Dies sind zuforderst die Schützenmeister und ihre Mitarbeiter, aber auch alle Mitglieder, die auch immer wie mithalfen und helfen. Namentlich ist insbesondere unser Ehrenschützenmeister Karl Feldkichner zu nennen, der im Herbst 2009 verstarb. Er diente als Schriftführer, 2. Schützenmeister und insgesamt 30 Jahre als 1. Schützenmeister.


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